Scheitern ist ein Tabu-Thema in unserer Gesellschaft, nach wie vor. Wer scheitert, sucht die Schuld vor allem bei sich selbst. Wer scheitert, versagt. Vor sich selbst, vor anderen. Das macht es schwer, über das Scheitern zu sprechen. So ist es in Deutschland, andere Länder und Kulturen gehen anders mit dem Thema um. Die Folgen der Corona-Pandemie werden aller Voraussicht nach in den nächsten Monaten viele Unternehmer*innen vor die Frage einer Insolvenz stellen, wenn sie nicht schon längst gestellt wird. Am 8. März spricht Landessozialpfarrer Matthias Jung mit Rechtsanwalt Carsten Lange über die Konsequenzen, die sich durch die Veränderungen im Insolvenzrecht zum Jahresbeginn ergeben. Carsten Lange sagt von sich selbst, dass er in  allen Welten des Insolvenzgeschehens Erfahrungen gesammelt hat: in der Kreditabteilung einer Großbank, als Wirtschaftsmediator, als Rechtsanwalt für die Vertretung von Gläubigern und für die von Schuldnern sowie als Insolvenzverwalter. Wir sind gespannt auf seine Bewertungen und die Diskussion mit den Teilnehmer*innen.

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