Unter Coworking versteht man das zeitgleiche und flexible Arbeiten verschiedener Personen an einem Ort.  Sie können dabei unabhängig voneinander agieren und in unterschiedlichen Firmen und Projekten aktiv sein oder auch gemeinsam Projekte verwirklichen und Unterstützung sowie neue Mitstreiter finden. Coworking ist eine Entwicklung im Bereich neue Arbeitsformen („New Work“) und ist mit seinen 500+ Coworking-Spaces in deutschen Großstädten bisher hauptsächlich ein urbanes Phänomen. Seit einigen Jahren wird dieses Konzept aber zunehmend auch auf den ländlichen Raum übertragen. Dies birgt eine Reihe von potenziellen Chancen für ländliche Gemeinden wie bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, reduzierte Verkehre, stärkere regionale Wertschöpfung, vitalisierte Gemeinschaftsbildung und Vernetzung und wachsende Innovationskraft. Alles Themen, die auch für die kirchlichen Ortsgemeinden von Interesse sein können.

Seit Februar 2019 gibt es die CoWorkLand Genossenschaft, die Coworking-Spaces im ländlichen Raum vernetzt und beratend unterstützt. Ziel der Genossenschaft ist es, Menschen an möglichst vielen Orten im ländlichen Raum ortsunabhängig die Möglichkeit zu geben, gemeinsam zu arbeiten. Mit dem zuständigen Mitarbeiter für Niedersachsen, Hans-Albrecht Wiehler möchten Ricarda Rabe und Matthias Jung im Gespräch ausloten, ob und wie Kirche und Coworking im ländlichen Raum kooperieren und sich gegenseitig unterstützen können. Nach einem kurzem Impulsvortrag besteht für die Teilnehmenden die Möglichkeit, mitzudiskutieren. Die Teilnahme am Webinar ist kostenfrei. Nach der Anmeldung erhalten Sie einen Link zum Webinar, dass wir über Zoom anbieten.

 

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